Liebe Kunst- und Musikfreunde,
wir laden herzlich am Muttertag, dem 11. Mai, zu einer
musikalischen Wanderung von Ausstellung zu Ausstellung vom Bärensteiner Geißlerhaus
nach Schloss Lauenstein ein.
Es begleitet uns musikalisch Agnes Ponizil, die seit kurzem in Bärenstein zuhause ist, mit Akkordeon und Gesang.
Der Weg ist bequem und führt über die Sachsenhöhe, Länge ca. 3,2 km.
Wir starten mit einem gemeinsamen Brunch mit Musik im Geißlerhaus um 11
Uhr, bitte einen kleinen kulinarischen Beitrag mitbringen.
Brötchen, Brot und Getränke stehen bereit. Im Lauensteiner Schloss gibt es gegen 14 Uhr Kaffee und Kuchen und ein kleines Klavierkonzert im Wappensaal zum
Abschluss.
Es wird ausreichend Gelegenheit sein, die jeweiligen Ausstellungen zu besichtigen.
Wer nicht wieder nach Bärenstein laufen möchte, kann einen Transfer nutzen.
Frühlingsgrüße aus Lauenstein und Bärenstein
Gabriela Gelbrich, Christina Kretzschmar und Anett Franz
Moderation: Dr. Christina Frankenberg
Die deutsche Übersetzung von "Kinder der Wut" erschien im April 2023 im Mitteldeutschen Verlag.
Nela Rywiková lebt mit Mann und zwei Kindern in Ostrava.
Kurzbeschreibung
Der Fund einer wie eine Trophäe präparierten Leiche steht am Anfang dieses Krimis. Die Tschechin Nela Rywiková (*1979) zeigt uns ihre Heimatstadt Ostrava, die übrigens Partnerstadt von Dresden
ist, von ihrer dunklen Seite. Die Polizei ermittelt auf alten Fabrikgeländen, in billigen Vorstadtkneipen, in gesichtslosen Bürogebäuden und landet am Ende in die Höhen der Kommunalpolitik. Dort
trifft sie auf neureiche Unternehmer, ehrgeizige Politiker und zerrüttete Familien. Rywiková verknüpft den Mordfall geschickt mit einer deutsch-jüdischen Familiengeschichte.
Inhalt des Romans (Langtext)
Der grausige Fund einer wie eine Trophäe präparierten Leiche steht am Anfang dieses packenden Krimis. Zunächst tappt das Ermittlerpaar Vejnar und Turková im Dunkeln und das nicht nur im übertragenen Sinn. Nela Rywiková (*1979) zeigt uns ihre Heimatstadt Ostrava, die zugleich die Partnerstadt von Dresden ist, auch von ihrer dunklen Seite. Die Polizei ermittelt auf heruntergekommenen Bahnhofs- und Fabrikgeländen, in billigen Vorstadtkneipen und Drogenvierteln, in gesichtslosen Bürogebäuden und landet am Ende in die Höhen der Kommunalpolitik. Dort trifft sie auf neureiche Unternehmer, ehrgeizige Politiker und zerrüttete Familien. Der raue Charme der Industrie- und Bergarbeiterstadt, mit ihren krassen sozialen Gegensätzen bildet die Kulisse für Rywikovás zweiten Roman, der wie der erste ein Krimi ist. In diesem Genre hängt die Latte hoch, doch Rywiková zeigt dank suggestiver Sprache, temporeicher Erzählung und einem mitreißenden Plot, dass sie ein Gewinn für die kleine, aber feine Krimitradition ihres Landes ist. Souverän führt sie ihre Charaktere und verknüpft den Mordfall geschickt mit einer deutsch-jüdischen Familiengeschichte, die sich wie der der Mordfall erst gegen Ende des Romans aufklärt.